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Dr. Ing. Valerie Rehle arbeitet an der Schnittstelle von Innenarchitektur, Stadtgestaltung, Kommunikation und Forschung – mit der Frage, welche Möglichkeiten und Widerstände gebaute Räume für gesellschaftlichen Wandel in sich tragen.

Schwerpunktthemen ihrer Arbeit sind u.a. demenzsensibles Gestalten und die Transformation von Einfamilienhäusern. Dabei begleitet sie Bauherr:innen, Kommunen und Institutionen dabei, räumliche Potenziale weiterzuentwickeln – mit Lösungen, die um die Ecke denken und Haltung zeigen. Als Gestalterin, Beraterin und Wissensvermittlerin kooperiert sie in flexiblen Konstellationen – mit Blick auf das große Ganze und Sinn für die kleinen Details.

Praxis & Forschung

2026 Jury-Mitglied the churchground project, Berthold Leibinger Stiftung

Seit 2025 Wettbewerbsleitung und -Management Gestaltungspreis 2026 der Wüstenrot Stiftung 

Seit 2025 Referentin beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Aufbau Wissensplattform zur Aktivierung gefährdeter Infrastrukturen

Seit 2025 Inhaltliche Konzeption und wissenschaftliche Begleitung: Ausstellung, Filmproduktion und Website „Mehr Leben im Eigenheim. Möglichkeiten für ein Zuhause mit Zukunft“ in Kooperation mit urbi-et für das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Ba-Wü

Seit 2025 Wissenschaftliche Begleitung “Bestand erhalten, Zukunft gestalten – Praxis-Check im Ländlichen Raum” in Kooperation mit urbi-et für das Ministerium für Ernährung, Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Ba-Wü

Von 2016 bis 2024 akademische Mitarbeit an der Hochschule für Technik Stuttgart, Institut für angewandte Forschung bei Prof. Dr. Christina Simon-Philipp

2020-2024 Lehrforschungsprojekt Leben vor der Stadt für die Wüstenrot Stiftung und HFT Stuttgart

2016-2019 Lehrforschungsprojekt Vergessen in der Stadt für die Wüstenrot Stiftung und HFT Stuttgart

Seit 2016 Gründungsmitglied des mehrfach ausgezeichneten gemeinnützigen Verein Stadtlücken e.V. , verschiedene Projekte u.a.: Österreichischer Platz oder St. Maria als

Seit 2014 freiberufliche Tätigkeiten für Architekturbüros, Kommunen, Stiftungen, Verbände und private Bauherren, alleine oder in Kooperation

Lehraufträge und Gastkritiken u.a. an der Hochschule für Technik Stuttgart, Universität Stuttgart, Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, TUM München, Hochschule Biberach, Leonardo-Zentrum Nürnberg oder Technische Hochschule Augsburg

Kooperationen

Fanti Baum, Franziska Doll, Manfred Dorn, Dr. Jan Engelke, Gesellschaft für Soziales Planen, Mark Julien Hahn, Sebastian Klawiter, Verena Marie Loidl, NO W HERE Architekten, Torben Nuding, Felix Plachtzik, Prefrontal Cortex, Dr. Kerstin Renz, Prof. Dr. Christina Simon-Philipp, Stadtlücken e.V., Simon Stiegler, Studio Visuell, Urbi-et, Sebastian Winter, uvm.

Ausbildung

2020 Promotion „Where is my Mind? Ko-kreative Strategien der Stadtgestaltung von und für Menschen mit Demenz“, Hafencity Universität Hamburg, Prof. Antje Stokman und Prof. Dr. Christina-Simon-Philipp

2017 Eintragung als Innenarchitektin, Architektenkammer Baden-Württemberg

2014 Masterabschluss Interior Architectural Design, Hochschule für Technik Stuttgart, Edinburgh College of Art

2012 Bachelorabschluss Innenarchitektur, Hochschule Coburg

Auslandsaufenthalte in Mexiko, Kambodscha, Singapur, Edinburgh und London

Veröffentlichungen (Auswahl)

Rehle, Valerie 2026: Green Heritage 360°: Vom neuen Umgang mit vergessenen Infrastrukturen, in: DI NR. 188/2026, München: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, S. 48-53

Rehle, Valerie; Klawiter, Sebastian 2026: Lage, Lage, 1a Lage – Wie Innenarchitektur die Transformation der Innenstadt gestalten kann, in: AIT 1/2.2026 S.110-113

Interview „Lebensrealität Einfamilienhaus nicht einfach wegbügeln“, WebsiteVerband der Privaten Bausparkassen e.V.

Wüstenrot Stiftung; Hochschule für Technik Stuttgart 2025: Leben vor der Stadt. Einfamilienhäuser als Möglichkeitsräume, Ludwigsburg: Wüstenrot Stiftung

Engelke, Jan; Loidl, Verena Marie; Rehle, Valerie; Simon-Philipp, Christina (Hrsg.) 2025: Home Sweet Home – Wie das Einfamilienhaus das Klima retten und die Wohnungsfrage lösen kann, Themenheft Forum Stadt, H. 3, Jg. 51

Klawiter, Sebastian; Rehle, Valerie 2021: Vom kooperativen Lehren und Lernen, in: Bedingt Planbar. Städtebau und Stadtentwicklung in Deutschland und Europa, Ludwigsburg: Wüstenrot Stiftung, S. 380-384

Interview Vergessen in der Stadt, Website Alzheimerpunktch

Klawiter, Sebastian; Rehle, Valerie 2021: Vorwort, in: Hybride Interventionen Vol. 2, Inkubator – Klasse für Grundlagen der Gestaltung und experimentelles Entwerfen an der Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Hrsg.), Stuttgart: ABK Stuttgart

Rehle, Valerie 2020: Vergessen in der Stadt. Stadtgestaltung von und für Menschen mit Demenz, Ludwigsburg: Wüstenrot Stiftung

Naydenov, Pavel; Rehle, Valerie; Wachotsch, Nathalie 2019: Let’s write a Fairy Tale, in: Social Design Fanzine #6, Wien: Universität für angewandte Kunst Wien; S. 30-31

Rehle, Valerie 2015: “Gestern wird schön. Morgen auch.” Eine Masterarbeit über das Bauen für Menschen mit Demenz, in: AIT 10/2015 (10), Leinfelden-Echterdingen: Verlagsanstalt Alexander Koch GmbH, S. 172-173

Auszeichnungen, Förderungen

2024 Anerkennung Hans Sauer Preis 2024 „Zukunft mitgestalten. Beteiligungsprozesse für eine sozial-ökologische Transformation“ für den Österreichischer Platz mit STADTLÜCKEN e.V.

2023 Förderprogramm EXIST-Women PLAN G Female Founders des Bundeswirtschaftsministeriums

2019 – 2021 Atelierstipendium Künstlerhaus Stuttgart mit STADTLÜCKEN e.V.

2020 Anerkennung Deutscher Verkehrsplanerpreis 2020 (SRL, VCD) für das Projekt Österreichischer Platz mit STADTLÜCKEN e.V.

2018 1. Platz Bundeswettbewerb Europäische Stadt – Wandel & Werte mit STADTLÜCKEN e.V. für das Projekt Österreichischer Platz in Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart

2017 weißenhofarchitekturförderpreis waf 6, Anerkennung mit STADTLÜCKEN e.V.

2016 Förderung des Lehrprojektes „Where is my mind? Raumwahrnehmung von älteren Menschen mit/ohne Demenz und die Herausforderungen für die Stadtplanung“ durch HUMUS

2014 „BEST OF 2014“, Anerkennung herausragende Masterarbeit der Hochschule für Technik Stuttgart, Fakultät Architektur und Gestaltung